Orte einer Lindener Kindheit

Literarischer Rundgang mit Günter Müller in Linden-Nord – Neuer Termin am 08.09.2012

Lesung im Klassenzimmer (Foto: Manfred Wassmann)

Lesung im Klassenzimmer
(Foto: Manfred Wassmann)

Der inzwischen siebte literarische Rundgang mit dem Autor Günter Müller löste eine starke Nachfrage aus. 35 Menschen aus Hannover und Umgebung trafen sich am 21. Juli  zur Veranstaltung der Initiative „Lebensraum Linden“ und des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover. Sie kamen zurück an den Ort ihrer Jugend, waren neu nach Linden gezogen oder wollten einfach nur Hannover und Linden genauer kennenlernen. Zahlreiche weitere Interessierte mussten auf einen Folgetermin vertröstet werden.

Die Veranstaltung führte an Orte der Lindener Kindheit von Günter Müller, Anfang und Ende bildeten das Café Doppelkorn in der Limmerstraße, wo früher die Bäckerei von Müllers Eltern war. Während des Rundgangs las Müller aus seinem Buch „Unvollständige Rückkehr an vergangene Orte“. Die Zuhörer kommentierten lebhaft die Erinnerungen des Autors und steuerten eigene.Erinnerungen an den Stadtteil und markante Personen bei.

Besonders eindrucksvoll war der Aufenthalt in der Eichendorff-, früher Hennigesschule, die Müller von 1950 bis 54 besuchte. Dabei las der Autor auch in seinem früheren Klassenzimmer.

Danach ging es zum Leine-Ufer, wo damals Brackebuschgarten im Bereich der heutigen Dornröschenbrücke als Spielplatz diente. Stationen auf dem Rückweg waren die ehemalige Sauerkrautfabrik im Hinterhof der Leinaustraße und das Apollo-Kino, das seiner Zeit „Flohkiste“ genannt wurde. Der Austausch über Vergangenheit und Gegenwart fand anschließend seine Fortsetzung in gemütlicher Runde.

Aufgrund der großen Nachfrage ist ein weiterer literarischer Rundgang am 8. September vorgesehen, Anmeldungen bitte an Günter Müller: Tel.:0511/406867, mail:g.mueller@htp-tel.de .

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