Caritas kürzt Stellen im Spielhaus Linden-Nord

Beispiele:

  • ein sehr erfolgreiches gewaltpräventives Projekt „Ringen“ im Rahmen „fit und fair in Linden“ wird nicht fortgeführt werden können
  • die inzwischen gut angenommenen „Väter-Abende“ – eine Gruppe, die nur schwer für den Bereich mehr Verantwortung in der Kindererziehung gewonnen werden kann – werden entfallen.
  • Das  Spielhaus ist zurzeit noch eine sehr anerkannte Einrichtung als längerfristige Praktikumsstelle für Erzieherinnen und Sozialpädagogikstudentinnen. Damit bieten sie dem Stadtteil eine große Anzahl junger Menschen, die die soziale Arbeit in Linden kostenfrei unterstützen können.
    Das wird fast vollständig wegfallen.
  • Die stadtteilorientierte Arbeit – vernetzte Projekte mit anderen Einrichtungen – kann nicht mehr stattfinden.
  • Das Lindener Sommerferienprogramm wird es in der bisherigen – sehr erfolgreichen – Form nicht mehr geben. Das DOMINO und wir als GFA werden zukünftig nur noch Bruchteile davon leisten können.
  • Das Stadtteilprojekt Gernie (Gewaltprävention mit der IGS Linden) und der Lindener Faschingsumzug verlieren ebenfalls einen der Hauptbeteiligten.
  • Der Stadtbezirk Linden-Limmer ist einer der Modellstadtteile für die Neuorganisation der offenen Kinder- und Jugendarbeit und soll eine Sozialraumanalyse durchführen und ein gemeinsames Handlungskonzept entwickeln. Das Spielhaus wird kaum noch Kapazitäten hierfür haben.
  • Einem großen Teil hilfebedürftiger Kinder und Familien insbesondere zwischen Kötnerholzweg und Fössestraße wird eine wohnortnahe Anlaufstelle in bisheriger Qualität und Quantität weggenommen, in der die verschiedenen Nationalitäten in Linden zusammenkommen.

Diese Aufzählung ist vermutlich noch nicht einmal vollständig.

Die Forderung:

Die Caritas hat eine soziale Aufgabe und damit auch eine soziale Verantwortung übernommen und soll ihre gegenüber der Stadt vertraglich vereinbarte Arbeit zumindest solange aufrechterhalten, bis sich andere Lösungen gefunden haben.

Linden kann auf das Spielhaus und Familienzentrum Walter-Ballhause-Straße nicht verzichten!!

Frage:

Werden Sie uns dabei unterstützen?

Diese Frage beantwortete der Stadtbezirksrat Linden-Limmer mit einem Interfraktionellen Antrag zu diesem Thema in dem sich die Bezirksratsfraktionen gegen diese Stellenkürzungen aussprachen. Die Caritas wird darin aufgefordert diese Maßnahmen noch einmal zu überdenken oder zumindest die Arbeit des Spielhauses und damit auch des Familienzentrums in der Walter-Ballhause-Straße so lange weiter zu führen bis ein anderer Lösungsweg gefunden ist.

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