BSG stellt Kandidaten für die Region und den Rat der Stadt Hannover auf

Rosi Wilk, Norbert Voltmer, Aram Ali und Matthias Wietzer als Spitzenkandidaten gewählt

Das überparteiliche Personenbündnis „Bündnis für Soziale Gerechtigkeit (BSG)“ wird sich an der Kommunalwahl im September mit dem Motto „Streichen bei den Reichen,statt sparen bei den Armen“ beteiligen und in der Region Hannover sowie für den Rat der Landeshauptstadt in allen Wahlbereichen kandidieren, zudem wird der Einzug in die Stadtbezirksräte Linden-Limmer, Herrenhausen-Stöcken und Mitte angestrebt.

Als Spitzenkanditatin wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung die Krankenschwester

Rosemarie Wilk (ehemaliges Mitglied des Bezirksrates Mitte/SPD und später WASG) für die Region Hannover gewählt. Der Schornsteinfegermeister Norbert Voltmer (parteilos) aus Linden-Süd wurde als Spitzenkandidat für den Rat der Landeshauptstadt aufgestellt. Auf dem zweiten Platz für Region und Rat kandidiert der in Schüler-, Studenten- und antifaschistischer Bewegung aktive 21-jährige Aram Ali. Als Spitzenkandidat für den Bezirksrat Linden -Limmer wurde der ehemalige Ratsherr und Mitbegründer der „Bürgerinitiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße“, Matthias Wietzer (DKP), nominiert.

2006 ist das „Bündnis für Soziale Gerechtigkeit (BSG)“ zum ersten Mal zu den Kommunalwahlen als politische Kraft links von SPD und Grünen angetreten und hat auf Anhieb Mandate im Rat der Landeshauptstadt, der Region und den Bezirksräten Linden-Limmer und Herrenhausen-Stöcken errungen.

Im „Bündnis für Soziale Gerechtigkeit (BSG)“ haben sich Menschen organisiert, die unter der gegenwärtigen Politik leiden. Hier haben sie die Möglichkeit geschaffen, sich gegen diese unsoziale Politik zu wehren. Das Eintreten gegen Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Verarmung, das Auftreten gegen Privatisierungswahn und die Verschleuderung öffentlichen Eigentums gehört ebenso zum Programm des BSG wie die Unterstützung außerparlamentarischer und gewerkschaftlicher Aktionen.