Zeitsprünge zwischen Linden-Nord und Limmer

Horst Bohne am Stichweh-Leine-Park (Foto: Manfred Wassmann)

Horst Bohne am Stichweh-Leine-Park
(Foto: Manfred Wassmann)

Rest der ehem. Bettfedernfabrik Rüdenberg auf der Baustelle des Stichweh-Leine-Parks (Foto: Manfred Wassmann)

Rest der ehem. Bettfedernfabrik Rüdenberg auf der Baustelle des Stichweh-Leine-Parks (Foto: Manfred Wassmann)

Stadtteilrundgang mit Horst Bohne

Am Samstag, 25. Juni 2011 führte Horst Bohne in Zusammenarbeit mit der Initiative „Lebensraum Linden“ zum zweiten mal nach Oktober 2009 durch sein Jugendrevier aus den 40er Jahren zwischen Linden-Nord und Limmer.

Auf dem Stadtteilrundgang zwischen der Bethlehemkirche und dem ehem. Ausfluglokal „Mühlenpark“ in Limmer fanden sich eine Vielzahl von denkwürdigen Stätten, u.a. das ehem. Lindener Schlachthaus, die Schwanenburg, die Bettfedernfabrik Rüdenberg, die Leine-Insel an der Fösse-Mündung, verschiedene ehem. Sportplätze Lindener Vereine und das Fössebad. Deren Geschichte erzählte Horst Bohne so unterhaltsam, dass die Zeit einschließlich Zugabe im Fluge verging.

Besondere Aufmerksamkeit fand der im Bau befindliche Stichweh-Leine-Park an der Wunstorfer Straße,auf dessen Gelände ein Rest der ehem. Bettfedernfabrik Rüdenberg erhalten wird. Max und Margarete Rüdenberg betrieben bis 1940 die Bettfedernfebrik und das Ausfluglokal „Schwanenburg“. Sie wurden ins KZ Theresienstadt deportiert und starben dort. Für sie sind zwei „Stolpersteine“ im Bürgersteig auf Höhe Wunstorfer Straße 18 verlegt.

Der Stadtteilrundgang kann unter www.lebensraum-linden.de  <Touren<Zeitsprünge zwischen Linden-Nord und Limmerdigital in Wort, Bild und Karte nachvollzogen werden.

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