ALI Broschüre 2010 erschienen

Berufliche Orientierung durch „ALi“ – „Arbeitskreis Lehrstelleninitiative

In dem Zusammenschluss von „ALi“ sind die Bezirksbürgermeisterin von Linden/Limmer, das Schulzentrum Badenstedt, die Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher und das Diakonische Werk Hannover mit dem Sozial-Center Linden vertreten.

„ALi“ umfasst die Organisation und Durchführung einer jährlichen Berufsinformationsbörse und die Herausgabe einer jährlich aktualisierten Ausbildungs- und Praktikumsplatzbroschüre.

Schüler/innen aus Haupt- und Realschulen sollen auf der Börse die Möglichkeit erhalten, sich an Ständen von Betrieben, Initiativen, vom Arbeitsamt, von Berufsschulen und Innungen über schulische und berufliche Perspektiven zu informieren. Durch praktische berufsspezifische Übungen an den einzelnen Ständen soll der jeweilige Beruf für die Schüler/innen begreifbar werden. Zudem kommen die Schüler/innen durch den praktischen Teil leichter mit den Aussteller/innen in einen Dialog. Die Hemmschwelle ein Gespräch zu führen ist hierüber ernorm herabgesetzt.

Zeitgleich wird eine jeweils aktualisierte Ausgabe der „ALi“-Broschüre herausgegeben. Hierin ist eine umfangreiche Aufstellung freier Ausbildungs- und Praktikumsplätze vorhanden, die durch persönliche Kontakte ermöglicht wird. Schüler/innen suchen Geschäfte und Betriebe in Linden, Limmer und Badenstedt auf, informieren sich über Ausbildungsmöglichkeiten und -voraussetzungen und erfragen die Bereitschaft zur Aufnahme in die Broschüre.

Ergänzend sind in der Broschüre wichtige Internet- und Innungsadressen, schulische Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Adressen von Beratungsstellen aufgeführt.

Sozial benachteiligter Jugendlicher und Schüler/innen aus Hauptschulklassen haben einen höheren Bedarf an sozialpädagogischer Begleitung und Hilfe. Gerade auch diese Jugendlichen sollen von dem Angebot der „ALi“-Broschüre und der Berufsinformationsbörse profitieren.

Die Initiative „ALi“ zeigt, wie auf regionaler Ebene Schulen, soziale und kirchliche Einrichtungen, politische Gremien, Handwerksbetriebe und ihre Organisationen effektiv zusammenarbeiten und Wege gegen die Jugendarbeitslosigkeit beschreiten.

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