GRÜNE wollen Göttinger Straße aufwerten

die-gruenenDette: „Der beidseitige Bau von Rad- und Fußwegen und Anpflanzung von Bäumen soll dazu beitragen, dass die Göttinger Straße ihr negatives Image als stark belastete Durchgangsstraße verliert.“

„In den nächsten Jahren soll im Nordbereich des Hanomag-Geländes, dem größten Industriedenkmal Hannovers, zwischen Göttinger Straße, Deisterplatz und Hanomagstraße ein neues lebendiges Stadtquartier mit hunderten neuer Arbeitsplätze und zahlreichen Wohnungen nach dem Muster des benachbarten Ahrberg-Viertels entstehen“, erklärt Michael Dette, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und baupolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion. „Eine Erschließung dieses neuen Quartiers allein über die Hanomagstraße ist jedoch weder ausreichend noch angemessen. Statt dessen muss das gesamte städtischen Umfeld, und d.h. insbesondere die Göttinger Straße, dringend aufgewertet werden“, betont Dette.

Dette: „Wir wollen daher, dass die Stadtverwaltung Planungen für eine Umgestaltung der bestehenden Seitenanlagen der Göttinger Straße zwischen Deisterplatz und Elfriede-Paul-Allee vorlegt, die beidseitig eine gefahrlose Nutzung für alle Verkehrsarten gewährleisten. Außerdem sollen die mit der DIBAG 1999 im städtebaulichen Vertrag vereinbarten Baumpflanzungen zwischen „Hammermann“ und Elfriede-Paul-Allee sowie die ergänzende Pflanzungen aus dem „1000 Bäume Programm“ oder als Ausgleichsmaßnahme für den KH-Neubau Siloah zwischen Deisterplatz und „Hammermann“ nun umgesetzt werden.“

Hintergrund:

Heute (Mittwoch, 16.02.2010) wird im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss der Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD im Rat der Landeshauptstadt Hannover zur Aufwertung der Göttinger Straße behandelt.

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