Volle Kraft in Linden!

Die Besucher erwartet bei dem dortigen Hoffest eine bunte Mischung aus Information und Entertainment. Parallel zu den Einblicken ins Kraftwerksinnere können sich die Besucher zum Unternehmen, seinen Produkten oder auch zum enercity-Fonds proKlima informieren. Zur Feier des Tages gibt es ein abwechslungsreiches Live-Programm, das eine ganze Menge Lindener Stadtkultur auf die Bühne bringt.

Neben dem Singasongwriter „Kuersche“, dem Halvelka-Streichquartett, den Hip Hoppernvon der „Föderation“, dem Duo „Sölter Kirleis“ (Chansons mit Punch) und der Independent-Rock-Band „Blank“ sind auch weitere Acts aus dem Lindener Kulturleben zu sehen. So etwa eine ganze Reihe von Live-Poeten wie Tobias Kunze, Mirco Buchwitz, Christian Friedrich Sölter, Katja Merx oder Kersten Flenter und Hans-Jörg Hennicke (mit ihrem Programm „Lindemann & Stroganowheben ab“).

Am Nachmittag werden im leer stehenden Kesselhaus 1 mit seiner imposanten Höhe von gut 60 Metern Vorstellungen vom Kinder- und Jugendzirkus“Bunttropfen“ zu bewundern sein. Für kurzweilige Beschäftigung der“Kleinen“ ist ansonsten auch gesorgt, denn ein spannendes Angebot zum Basteln, Erkunden, Spielen und Springen wartet auf sie. Auf Trampolinen, an der Kletterwand oder im „Bungee-Run“ können sie mal ganz ineffizient und hemmungslos ihre Energie verschwenden.
Mit dem Besuchstag möchten die Stadtwerke Hannover AG den Kunden Einblicke in die effiziente Energieerzeugung verschaffen. Ein Parcours sowie Sonderführungen durch das Innere des Kraftwerks vermitteln transparent, wie die energieeffiziente und umweltfreundliche städtische Energieversorgung in der GuD-Anlage funktioniert. Diese Erzeugungstechnik, aber auch das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, welche Grundlage für die hier produzierte Fernwärme ist, stellt einen wichtigen Baustein des langjährigen Klimaschutzengagements von enercity dar.

Das Lindener Kraftwerk erreichte mit Installation der erdgasbetriebenen GuD-Anlage einen in ihrer Leistungsgröße bis dato unerreichten Wirkungsgrad von gut 54 Prozent bei der Erzeugung elektrischer Energie. Bei der kombinierten Produktion von Strom und Fernwärme wird ein Brennstoffnutzungsrad von rund 88 Prozent erreicht. Mit der Kombination aus Gasturbine und dreistufiger Dampfturbine liefert es heute Strom und Wärme im Mittel- und Grundlastbereich. Das ursprünglich auf Kohlebasis 1962 in Betrieb genommene Heizkraftwerk Linden mit seiner für das Stadtbildcharakteristischen Silhouette war auch Ausgangspunkt für das inzwischen weit verzweigte umweltfreundliche Fernwärmenetz, das von allen drei innerstädtischen Kraftwerken der Stadtwerke Hannover AG gespeist wird.

So wird der Besuchertag „verborgene“ Infrastruktur wie etwa das von dort ausgehende Fernwärmenetz verständlich machen. Ebenso befinden sich wichtige Komponenten des Stromnetzes wie ein Umspannwerk vor Ort. Im Umspannwerk wird die Hochspannung auf Mittelspannung transformiert, um die umliegenden Stadtteile flächig zu versorgen. Anschaulich wird klar, wie Strom oder Wärme zum Kunden gelangt und welche aufwändige Infrastruktur dahinter steckt.

PM: Stadtwerke Hannover AG